Donnerstag, 29. September 2011

Blue Mountains

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Blue Mountains, ein Album auf Flickr.

Sydney

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Sydney, ein Album auf Flickr.

Sonntag, 18. September 2011

Im tiefsten Outbback angekommen

Hey meine lieben Daheimgebliebenen. Ich gruesse euch aus Broken Hill. Es ist der Wahnsinn!! Wo man auch hinschaut, ueberall ist unberuehrte Natur. Die Kaengeruhs huepfen hier froehlich umher und die Emus machen die Zaeune kaputt. Ich habe auch schon eine der toedlichsten Spinnen hier gesehen, die Red Back spider.

Nun sind ja schon zwei Wochen vergangen und ich habe mich schon ganz gut eingelebt. In Sydney hatte ich ein paar tolle Tage. Der Bondi Beach hat mich sehr fasziniert. Riesige Wellen und alles voll mit Surfern. Auch lagen viele Leute nur im Bikini am Strand, waehrend ich mit meinem Fleecepulli unterwegs war ;) Verrueckt!!! :D Am Sonntag vor zwei Wochen ging es dann weiter zur Trainingsfarm. Es war ein kleiner ungemuetlicher Bus mit sieben Deutschen, zwei Briten und einer Daenin. Die Fahrt dauerte um die sechs Stunden, doch ich kam kaum aus dem Staunen heraus, denn umso mehr wir ins Outback fuhren, desto geiler war die Aussicht!! Es sieht wirklich aus wie im Fernsehen. Nur live ist das natuerlich viel toller!! ;)

Die Trainingsfarm war ganz cool. Wir hatten kleine Container fuer jeweils sechs Personen, sowie einen Container fuer die Kueche und einen Container mit Toilette und Dusche zur Verfuegung. Die erste Nacht war sehr ungewohnt und vorallem sehr kalt. Am naechsten Morgen wollten wir alle gar nicht aufstehen, weil es so kalt war. :D Wir haben es aber doch geschafft! Am ersten Tag ging es erstmal in die Stadt Coonabarabran, um einige Formalitaeten zu klaeren und einzukaufen, was wir noch benoetigten. Danach ging es weiter mit der Einfuehrung der Bedienung von Quads und Motorbikes. Es hat riesigen Spass gemacht, diese zu fahren, vorallem das Bike :D Waehrend des Trainings bin ich jedoch zweimal damit hingeknallt. Es hat echt wehgetan, da das Bike beide Male auf dasselbe Bein gefallen ist und meinen Fuss eingequetscht hat. Meine Beine waren mit Bluterguessen uebersaeht und ich konnte mich kaum noch bewegen. Der Trainer, Craig, war ein richtiges Arschloch, doch das hatte er uns schon anfngs mitgeteilt. Er wollte uns auf die Farmer vorbereiten. Doch er liess auch alles an sich vorbei gehen. Als ich da lag, eingeklemmt unter dem Bike, hat er nur daneben gestanden und mir Druck gemacht.

Waehrend des Trainings haben wir also gelernt, mit dem Motorrad und dem Quad umzugehen, sowie Vieh treiben und aussortieren, Schafe trennen in weiblich und maennlich, wir haben gelernt, wie man einen Zaun baut und mit der Kettensaege umgeht. Ausserdem durften wir mit dem Truck fahren und Laemmchen fuettern. Es war an sich eine sehr erlbenisreiche Woche gewesen und es war sehr sehr anstrengend. Jeden Morgen frueh aufstehen und was neues lernen. Abends sind wir nur noch ins Bett gefallen.

Am Freitag musste ich die Farm schon wieder verlassen. Anfangs hiess es, ich koennte erst nach zweieinhalb Wochen bei der mir vermittelten Farm anfangen, doch der Besitzer, Terry, war so lieb, mich doch schon frueher aufzunehmen. Es haette mich sonst ein Vermoegen gekostet, diese Wochen in einem Hostel zu verbingen. Ich bin also am Freitag mit dem Bus zwei Stunden nach Dubbo gefahren, habe dort eine Nacht in einem Hotel verbacht (der Standard der Hotels hier ist mit den Motels in Deutschland wahrscheinlich zu vergleichen), um dann am Samstag acht Stunden nach Broken Hill zu fahren. Ich habe vorher noch versucht, in der Stadt eine neue Regenjacke zu finden, da meine in der Waschmaschine zerrissen ist, doch die Geschaefte bereiten sich schon auf den Sommer hier vor...

In Broken Hill wurde ich von Verena, eine Deutsche, die hier vor mir gearbeitet hat, und Nick, dem Sohn, abgeholt. Verena haben wir jedoch in der Stadt noch abgesetzt. Nach rund einer Stunde Autofahrt sind wir dann endlich auf der Farm angekommen. Auf unserem Weg sind wir einigen Kaenguruhs begegnet, manche wollten die Strasse gar nicht raeumen... Als wir hier waren, hat mir Nick kurz alles gezeigt und dann sind wir auch schon ins Bett gegangen. Ich war so froh, dass mein Bett eine Heizdecke hatte, denn die Nacht war echt eisig.

Am naechsten Tag bin ich schliesslich auch Terry begegnet. Er ist ein liebenswerter Mann, dem es sehr am Herzen liegt, dass es uns gut geht. An diesem Tag stiess auch Heidi, ein australisches Maedchen, zu uns. Sie ist 17 und eine sehr verantwortungsbewusste Person, die immer etwas zu tun haben muss. Sie hat vorher sehr hart gearbeitet, um fuer ihre Familie Geld zu verdienen. Wir alle sind wie eine kleine Familie und kommen sehr gut miteinander aus (noch :D ). Es ist schoen, dass ich nicht die einzige Frau im Haus bin :) Achja, meine Aufgaben sind hauptsaechlich Kochen und das Haus in Schuss halten. Ich helfe aber auch draussen mit. Am Mittwoch sind wir mit den Bikes hinausgefahren und haben Schafe getrieben. Es war sehr anstrengend, vorallem bei der Waerme, aber es hat Spass gemacht. Heidi hatte sich diesmal zweimal hingelegt und ist schliesslich mit dem Auto heimgefahren ;) Ich habe es heil ueberstanden!!! :) Vorgestern waren wir in den ganzen Tag in der Stadt. Wir hatten einen Lebensmitteleinkauf von ueber 600$, der Wahnsinn!!! Aber ich kann euch sagen, sie haben die besten Kekse und TimTams (der Wahnsinn!!!) :) Ich koennte mich hier dickfuttern :D In der Stadt hat mir Terry liebenswerter Weise Laufschuhe Das ist so toll!!! Nun kann ich mich endlich wieder bewegen :D

Das Land hier ist der Wahnsinn, das muss ich immer wieder sagen!!! Das Grundstueck ist so gross wie eine Stadt, glaube ich. Du kannst stundenlang hier rumfahren und bist immer noch nicht am Ende... Emus und Kaengeruhs kannst du ueberall sehen und die Fliegen nerven total. Hehe. Heute ist ein uebelster sturm hier. Ich glaube um die 50km/h. Es ist wirklich schwierig, bei dem Wind Waesche aufzuhaengen :D Ich habe demnach den ganzen Tag (bisher) im Haus verbracht und dachte mir, dann koennte ich ja hier weiterschreiben ;) Die Fotos folgen auch bald. Kann die erst Ende des Monats hochladen, da die Kapazitaeten hier sehr niedrig sind.

Ich druecke euch alle. Gruesse!!!

P.S.: Mein Handy funktioniert hier nicht, also versucht erst gar nicht, mich darueber zu kontaktieren! ;)

P.P.S.: Entschuldigt meine Schreibfehler (falls welche vorhanden), aber ich hatte keine Lust mehr, alles nachzulesen :)

Freitag, 2. September 2011

Die ersten Tage...

Nach einem sehr anstrengenden Flug mit wenig Schlaf bin ich am Mittwoch um 5 Uhr morgens (australischer Zeit) in Sydney angekommen. Dort habe ich vergeblich auf meinen Shuttle-Bus gewartet. Gluecklicherweise hat mich ein anderer Fahrer zum Hostel gebracht. Er meinte, es wuerde immer wieder vorkommen.... (na toll)

Nachdem ich mich im Hostel frischmachen konnte, habe ich den Mittwoch in der Stadt verbracht. Bin dabei etlichen Laeufen ueber den Weg gelaufen... Am 18. September ist hier ein Marathon, deshalb wohl die Massen. Ich habe die Oper und die Harbour Bridge gesehen und noch vieles mehr. Es war ein wunderschoener Tag und ich habe mich irgendwie wach halten koennen.

Gestern (mein Geburtstag) habe ich im Regenwald verbracht. Sooooo geil sag ich euch! Habe viele neue Baeume und Straeucher gesehen und einen schoenen Wasserfall. Lauter Kakadus sind umhergeflogen, der Wahnsinn!!!! Abends ar ich allein in einer Bar, habe abgedanced auf dem Dancefloor!! :)

Alles in allem habe ich zwei tolle Tage verbacht. Doch es ist auch sehr schwer, ganz allein zu sein. Habe aber auch schon ein paar Leute kennengelernt. Man trifft auch ueberall Deutsche... Gehe gleich noch an den Bondi Beach mit einer Norwegerin. Muss jetzt auch aufhoeren, da ich nur noch 5 Minuten hab :o)

Ich druecke euch alle ganz dolle!!!

P.S.: Fotos folgen noch.